



Vergangene Woche durfte Lisi gleich mit zwei Klassen der MS Hart in Leonding unseren Workshop abhalten.
Man merkt allen schon an, dass die letzte Schulwoche naht und die Temperaturen in den Klassenräumen das Denken erschweren.
Es dauert ein bisschen länger, bis die Ideen kommen und ein Funke überspringt. Ich versuche sie zum Nachdenken zu bringen, wie sie sich die Zukunft vorstellen und was sie denken, dass auf uns alle zukommt. Bei vielen drehen sich die Gedanken um die Sommerferien und persönliche Wünsche. Wie sieht meine Zukunft aus? Was will ich einmal werden? Daraus entstehen die ersten kleine Geschichten – von einer Zukunft als Modedesignerin, über „ich möchte Champions-League-Sieger sein“ bis zu „ich will bald den Führerschein machen“. Hin und wieder gibt es auch abstrakte Ideen, bei denen es sich darum dreht, nicht aufzugeben oder wie man sich gerade fühlt.
Aber auch die Klimakrise beschäftigt einige der Kinder und Jugendlichen, was sich in Konzepten von schmelzenden Polkappen und sich verändernden Städten ausdrückt. Einige sehen die Zukunft der Erde etwas skeptischer und stellen sich einen Meteoriten vor, der einschlägt. Andere wollen dafür mit einer Rakete auf den Mars fliegen. Tagesaktuelle Themen, wie die Konflikte im Nahen Osten, schlagen sich ebenfalls nieder und es gibt mehrere Kinder die Städte zeichnen, welche von Raketen getroffen werden.
Als es an die technische Umsetzung geht, wie sie ihre Visionen Bild für Bild zum Leben zu erwecken, sind die meisten ganz aufgeweckt und haben das Prinzip schnell verstanden. Der Moment, in dem sie ihre Werke durchblättern und ihre Zeichnungen sich tatsächlich bewegen löst ein Lächeln aus. Es funktioniert tatsächlich, wie cool!
So entstehen kreativen Reisen in die Zukunft durch eine spielerische Auseinandersetzung mit den eigenen Träumen und Möglichkeiten.
Wir danken der MS Hart für die Zusammenarbeit und sind schon gespannt, wie sich die Daumenkinos in unser großes Ganzes einfügen werden.